Mampftag der Economy-Class

14. Mai 2009

Von Johanna Doe

2000 Fuß über dem Nordpol ertönt eine musikalisch untragbare Version der „Internationale“. Das kommt davon, wenn man zwei Linke, oder Ex-Linke – je nachdem wen man in der Causa hört – am 1. Mai mit der Bourgeoisie in die Arktis fliegen lässt. Sollten sie doch eigentlich zu Hause Autos anzünden, Sprechchöre bilden und rote, schwarze oder blau-weiße Fahnen schwenken.

So aber stoßen die beiden – nennen wir sie der Einfachheit halber Genossen – mit einem Piccolo Champagner auf den nördlichsten Punkt der Erde an. Fröhlich vereint mit Dieter dem Notar, Karl-Heinz dem Industriellen und Elke der Reisekauffrau. Dann versuchen sie wieder, über den Lehnen der glücklichen Fenster-Sitzer hängend, ein paar Blicke auf das arktische Eis zu erhaschen.

tromsoe

Schon wieder etwas Gewaltiges!“, verkündet Karl-Heinz und presst die Kamera mit dem Riesenobjektiv an die Scheibe. Was man sieht, ist vor allem Weiß. Weiß mit ein paar Rissen, Tendenz schrumpfend, in 60 Jahren weg. Das sagt zumindest der wunderhübsche Klimaforscher aus Rom, das ökologische Gewissen der „Deutschen Polarflug“. Über die Monitore in der Kabine berichtet er aus dem Cockpit live vom Klimawandel. Zum Dahinschmelzen – schwärmt die Genossin, der Genosse muss sich an den Kopf fassen.

Für Unterhaltung ist gesorgt, während der Rundflug AB 1111 zwölf Stunden lang über die demonstrierenden Arbeiter und Fischer von Trondheim, Tromsö, Barentsburg und Reykjavik hinwegdonnert. Unter großem Aufwand wird etwa ein Live-Call zur Polarstation unten in der Eiswüste geschaltet. Der erste Versuch bricht in einer Art Gewehrfeuer ab. Bei zweiten schaltet sich etwas ein, das klingt wie die norwegische Variante des Jugend-Verstehers Domian. Der dritte klappt. So erfahren die etwa 300 „Exkursionsteilnehmer“ dass es unten recht kalt ist, sonst aber ganz okay. Und dass man als Polarforscher ab und zu mal einen Wetterballon steigen lässt, das macht Spaß.

Beim angedeuteten Landeanflug auf Spitzbergen, wir Fachleute nennen das „Flightseeing“, erhält die Kaffeefahrt für Schon-alles-gesehen-Haber eine anarchistische Komponente. Die revolutionären Massen auf den billigen 666-Euro-Plätzen in der Mitte werfen ihre Sicherheitsgurte von sich und drängen an die Fenster. Es entwickelt sich ein fröhliches Hin- und Her, je nachdem wo gerade ein Eisbär oder – denn nur das ist wahr – ein Eisberg zu sehen ist. Zu Krabben-Cocktail und Hirschbraten fließt Alkohol in Strömen, bis selbst der 1799-Euro-Fenster-Sitzer, der auf Grönland „Felsformationen wie im Rheinland“ entdeckt, sympathisch wirkt, und unsere Genossen in irres Kichern ausbrechen, sobald jemand „Tromsö“ sagt.

In alkoholischer Hinsicht zumindest unterscheidet sich dieser 1. Mai kaum von den letzten oder den kommenden. Nächstes Jahr ist wieder das Pflichtprogramm angesagt: revolutionäres Sehenundgesehenwerden. Vielleicht einen Nazi verhauen. Und sich die Welt schön trinken und zwar so lange, bis der DGB eine revolutionäre Organisation und „Tromsö“ wieder das komischste Wort der Welt ist.

stefan Allgemein

Ahmed & Salim

13. Februar 2009

Der wahre “Clash der Kulturen”:

matze Allgemein

Jerusalem Post: Activists demand Siemens halt Iran trade

1. Februar 2009

Obama, Spider-Man on the same comic-book page

21. Januar 2009

Superheroic fist bump: Barack Obama and Spider-Man.

Superheroic fist bump: Barack Obama and Spider-Man.

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stefan Allgemein

The Left and Mullahs in Iran

19. Januar 2009

Author: Jahanshah Rashidian (Iran/Germany) - January 19, 2009

One may argue over many flaws of Communism and its historical mistakes or ideological inadaptability to democracy. However, in Iran, Communism has been stained with co-religionists and this is a sticky stain which has not been removed since the 1979 revolution.

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stefan Politischer Islam

Der Iran – Eine kritische Analyse

18. Januar 2009

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft München lädt ein:

Der Iran – Eine kritische Analyse

Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit Dr. Stephan Grigat (Universitat Wien)

Das Buch “Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer
europäischen Förderer” bietet Einblicke in verschiedene Aspekte der
iranischen Gesellschaft und Politik. Zudem analysieren die Autoren -
unter ihnen mehrere Exiliraner – das Verhältnis Europas und
insbesondere Deutschlands zu Teheran.
Der Herausgeber Dr. Stephan Grigat stellt in seiner Präsentation die
aktuellen Debatten um das iranische Atomprogramm, die Drohungen gegen
Israel und Irans Unterstützung der Hamas in den breiteren Kontext der
iranischen Diktatur in Geschichte und Gegenwart.

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matze München, Veranstaltungen

Boycott Israel -Video-

18. Januar 2009

Israel is the opium of the people and other Taboos – by Mona Eltahawy

12. Januar 2009

NEW YORK

“Why aren’t you as an Arab lady writing about Gaza?” “Where are your columns about Gaza?” “Say the Israelis are wrong!” The messages started to arrive soon after Israel’s bombardment of Gaza killed close to 300 Palestinians.

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admin Israel, Politischer Islam ,

Polo. Small but tough.

12. Januar 2009

Hisbollah, Kiss My Ass – T-Shirt

12. Januar 2009

Hisbollah, kiss my ass dark t-shirt

Hisbollah, Kiss My Ass Dark T-Shirt

Hisbollah, Kiss My Ass is the message. These bums have hijacked Lebanon and hide behind the skirts of women. Lebanese designer, Mark Kouri, presents bold Arabic graphics and Middle Eastern motifs.

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Zu bestellen auf http://www.cafepress.com/kouriart

admin Antideutsches