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Meinungsfreiheit für Blogger weltweit – March 18 Kampange

27. Juni 2009

March 18

The March 18 Movement was born out of a tragedy. On this day in 2009, Omid Reza Mir Sayafi, Iranian blogger and journalist, died in Evin Prison in Tehran. The December before his death, he was sentenced to two and half years in prison for allegedly insulting religious leaders, and engaging in “propaganda” against the Islamic Republic of Iran. Omid Reza was the first blogger to die in prison and his death reveals that getting censored is far from the worst thing that can happen to a blogger.

www.march18.org

Allgemein, Iran, Politischer Islam

Studienreise „Popkultur in Israel“

5. Juni 2009

Vom 5. bis 17. November 2009 führt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstmals eine Studienreise zum Thema „Popkultur in Israel“ durch. Die Studienreise möchte Einblicke in die dynamische Musikszene des Landes vermitteln und eine Fülle von Netzwerkmöglichkeiten bieten. Neben einer Einführung in die Politik und Gesellschaft Israels werden die Teilnehmenden in Gesprächen und Begegnungen mit Experten/innen einen intensiven und authentischen Einblick in die aktuelle israelische Musikszene erhalten. Organisierte Showcases unterschiedlicher Musikgenres (Jazz, World, Elektro, Pop und Rock) werden die agile Szene des Landes – von Subkultur bis Mainstream vorstellen. Die Reiseroute führt von Tel Aviv über den Norden an den See Genezareth und endet in Jerusalem.

Die Auswahl der Teilnehmer aus allen vorliegenden Bewerbungen
erfolgt ca. Anfang August 2009.

Weitere Informationen und Online-Bewerbung: www.bpb.de/veranstaltungen/IPB0SV

Israel

Mampftag der Economy-Class

14. Mai 2009

Von Johanna Doe

2000 Fuß über dem Nordpol ertönt eine musikalisch untragbare Version der „Internationale“. Das kommt davon, wenn man zwei Linke, oder Ex-Linke – je nachdem wen man in der Causa hört – am 1. Mai mit der Bourgeoisie in die Arktis fliegen lässt. Sollten sie doch eigentlich zu Hause Autos anzünden, Sprechchöre bilden und rote, schwarze oder blau-weiße Fahnen schwenken.

So aber stoßen die beiden – nennen wir sie der Einfachheit halber Genossen – mit einem Piccolo Champagner auf den nördlichsten Punkt der Erde an. Fröhlich vereint mit Dieter dem Notar, Karl-Heinz dem Industriellen und Elke der Reisekauffrau. Dann versuchen sie wieder, über den Lehnen der glücklichen Fenster-Sitzer hängend, ein paar Blicke auf das arktische Eis zu erhaschen.

tromsoe

Schon wieder etwas Gewaltiges!“, verkündet Karl-Heinz und presst die Kamera mit dem Riesenobjektiv an die Scheibe. Was man sieht, ist vor allem Weiß. Weiß mit ein paar Rissen, Tendenz schrumpfend, in 60 Jahren weg. Das sagt zumindest der wunderhübsche Klimaforscher aus Rom, das ökologische Gewissen der „Deutschen Polarflug“. Über die Monitore in der Kabine berichtet er aus dem Cockpit live vom Klimawandel. Zum Dahinschmelzen – schwärmt die Genossin, der Genosse muss sich an den Kopf fassen.

Für Unterhaltung ist gesorgt, während der Rundflug AB 1111 zwölf Stunden lang über die demonstrierenden Arbeiter und Fischer von Trondheim, Tromsö, Barentsburg und Reykjavik hinwegdonnert. Unter großem Aufwand wird etwa ein Live-Call zur Polarstation unten in der Eiswüste geschaltet. Der erste Versuch bricht in einer Art Gewehrfeuer ab. Bei zweiten schaltet sich etwas ein, das klingt wie die norwegische Variante des Jugend-Verstehers Domian. Der dritte klappt. So erfahren die etwa 300 „Exkursionsteilnehmer“ dass es unten recht kalt ist, sonst aber ganz okay. Und dass man als Polarforscher ab und zu mal einen Wetterballon steigen lässt, das macht Spaß.

Beim angedeuteten Landeanflug auf Spitzbergen, wir Fachleute nennen das „Flightseeing“, erhält die Kaffeefahrt für Schon-alles-gesehen-Haber eine anarchistische Komponente. Die revolutionären Massen auf den billigen 666-Euro-Plätzen in der Mitte werfen ihre Sicherheitsgurte von sich und drängen an die Fenster. Es entwickelt sich ein fröhliches Hin- und Her, je nachdem wo gerade ein Eisbär oder – denn nur das ist wahr – ein Eisberg zu sehen ist. Zu Krabben-Cocktail und Hirschbraten fließt Alkohol in Strömen, bis selbst der 1799-Euro-Fenster-Sitzer, der auf Grönland „Felsformationen wie im Rheinland“ entdeckt, sympathisch wirkt, und unsere Genossen in irres Kichern ausbrechen, sobald jemand „Tromsö“ sagt.

In alkoholischer Hinsicht zumindest unterscheidet sich dieser 1. Mai kaum von den letzten oder den kommenden. Nächstes Jahr ist wieder das Pflichtprogramm angesagt: revolutionäres Sehenundgesehenwerden. Vielleicht einen Nazi verhauen. Und sich die Welt schön trinken und zwar so lange, bis der DGB eine revolutionäre Organisation und „Tromsö“ wieder das komischste Wort der Welt ist.

Allgemein

Obama, Spider-Man on the same comic-book page

21. Januar 2009

Superheroic fist bump: Barack Obama and Spider-Man.

Superheroic fist bump: Barack Obama and Spider-Man.

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Allgemein

The Left and Mullahs in Iran

19. Januar 2009

Author: Jahanshah Rashidian (Iran/Germany) - January 19, 2009

One may argue over many flaws of Communism and its historical mistakes or ideological inadaptability to democracy. However, in Iran, Communism has been stained with co-religionists and this is a sticky stain which has not been removed since the 1979 revolution.

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Politischer Islam

Boycott Israel -Video-

18. Januar 2009