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Veranstaltung mit dem Zentralrat der Ex-Muslime am 2. Juni 2008

12. Januar 2009

Veranstaltung am 2. Juni 2008, 19.30 Uhr, Seidlvilla

Integrationsgipfel auf Abwegen? Gibt es nur noch Moslems und Christen?

Anmaßende Identitätszuschreibungen im Zuge der Integrationspolitik

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass muslimische Organisationen wie der „Islamrat“ oder der „Zentralrat der Muslime“ den Anspruch erheben, die Interessen von allen Menschen mit migrantischem Hintergrund aus sog. „islamischen“ Ländern zu vertreten. Auch die Bundesregierung scheint endlich einen passenden Ansprechpartner gefunden zu haben. Die individuellen Rechte der einzelnen MitbürgerInnen werden dabei konsequent missachtet und verletzt.
Deswegen setzt sich der Zentralrat der Ex-Muslime für folgende Ziele ein:

* die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte als unveräußerliche individuelle Rechte des einzelnen Menschen
* die Durchsetzung der Weltanschauungsfreiheit als Freiheit, sich öffentlich wie nichtöffentlich zu religiösen oder nichtreligiösen Anschauungen zu bekennen oder dies zu unterlassen
* die Durchsetzung einer konsequenten Trennung von Staat und Kirche/Religion/Weltanschauung
* die Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte
* die Förderung des vernunftgeleiteten Denkens und der Erziehung zur Toleranz

Sprechen wird:

Mina Ahadi wurde 1956 im Iran geboren. Sie musste ihr Medizinstudium nach der islamischen Revolution 1979 abbrechen, da sie als linke Oppositionelle verfolgt wurde. Ihr Mann wurde hingerichtet, sie floh ins kurdische Grenzgebiet zwischen Iran und Irak, wo sie zehn Jahre als Partisanin lebte. 1990 floh sie nach Österreich und zog 1996 nach Deutschland. Ihren Kampf für die Frauen- und Menschenrechte führte sie auch in Europa weiter und gründete 2001 das »Komitee gegen Steinigung«. 2007 gründete Mina Ahadi den »Zentralrat der Ex-Muslime« mit, dessen erste Vorsitzende sie ist. Mina Ahadi lebt heute in Köln.

In der Veranstaltung, und Ihrem Buch „Ich habe abgeschworen“ (Heyne 2008), erklärt sie, warum der Islamismus in Deutschland eine große Gefahr darstellt und warum es höchst gefährlich ist, wenn aus falsch verstandener religiöser Toleranz die Gesetze der Scharia in Deutschland geduldet werden.

veranstaltet von ThinkTank34, München www.thinktank34.org

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