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Sterben für die Kamera

12. Januar 2009

Sterben für die Kamera – Zur medialen Inszenierung des Selbstopfers
VA im Gewerkschaftshaus, Schwanthaler Str. 64, München am Montag, den 8.10.2007, 19.30 Uhr

Während die Soziologie den Opfersuizid lange Zeit als Archaismus von „primitiven Völkern“ betrachtete, der mit zunehmender Modernisierung aussterben würde, zeichnet sich in der Realität das genaue Gegenteil ab. Von 1963 bis heute hungerten sich mehr als 100 Menschen zu Tode, etwa 1000 Menschen verbrannten sich aus politischem Protest und etwa 900 Selbstmordattentäter löschten ihr eigenes Leben -und das vieler anderer- durch eine Explosion aus. Im Vortrag wird die Genese der verschiedenen „Selbstopfer“ wie dem Todesfasten, der Selbstverbrennung und dem Selbstmordattentat dargestellt und ihren Ursachen nachgegangen.

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